Geschichte

1867 Gründung der Universität für angewandte Kunst als "k.k. Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie"
1900 Administrative Trennung von Schule und Museum (heute Museum für angewandte Kunst), der Aufbau einer zentralen, hauseigenen Bibliothek wird notwendig
1906 Erstmals wird ein Bibliothekar genannt
1913 Erster systematischer Katalog in gedruckter Form mit rund 1500 Inventarnummern
1934 Beginn einer bibliothekarisch sachgemäßen Verwaltung und eines kontinuierlichen Bestandsaufbaues
1967 Übersiedlung der Bibliothek in neue Räumlichkeiten im Schwanzer-Trakt der Universität. Zwischen 1900 und 1970 war die Bibliothek eine Organisationseinheit der Kunstgewerbeschule, bzw. Akademie für angewandte Kunst. Mit dem Inkrafttreten des Kunsthochschulorganisationsgesetzes 1970 wurde die Bibliothek unmittelbar dem damaligen Bundesministerium für Unterricht, danach dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr unterstellt. Ab 1978 führte sie den Titel "Hochschulbibliothek der Hochschule für angewandte Kunst in Wien". Mit dem Kunstuniversitätengesetz 1998 wurde die Bibliothek wieder Organisationseinheit der Universität
1988 Einrichtung eines Zeitschriftenlesesaales durch Professor Wilhelm Holzbauer
1993 Neugestaltung des Hauptlesesaales durch das Atelier Jurjevec: "Die Mobilien der Ausstattung sind als Eingänge konzipiert, Verbindungsflächen für die physische und kulturelle Mobilität eines Lesers, der nur im 'Text alleine spricht'. Nacheinander, parallel oder gegenüber, und die Schleife am Ende sind die Umgebung, mit der Raum als Ergänzung der urbanen Erfahrung sich durch Bewegung festsetzt. Die Signatur des Bibliotheksraumes wird durch die Neigung, eine Abweichung vom Gleichgewicht, in akustische Felder und optische Zonen variiert: transparente Membrane und perforierte Filter für den Austausch von Zeichen und Bildern."
1998 Die Bibliothek führt ab nun den Titel "Universitätsbibliothek der Universität für angewandte Kunst Wien".